Die Schulpflanzaktion ist ein Bildungsprojekt von one for the planet e.V.

Gemeine Hainbuche

Carpinus betulus
Die Hainbuche ist ein Laubbaum mit eiförmigen, doppelt gesägten Blättern, die den Blättern der Rotbuche ähneln, obwohl sie botanisch gar nicht mit ihr verwandt ist (sondern zu den Birkengewächsen zählt). Ihr Stamm ist oft knorrig-krumm mit einer glatten, dunkelgrauen Rinde mit hellem Netzmuster. Charakteristisch sind die kleinen Nussfrüchte, die an dreilappigen Flügeln hängen.
Laubbaum
Schattenholz
Herzwurzelsystem
ungiftig
heimisch

Wusstest du schon?

Obwohl sie „Buche" heißt, ist die Hainbuche gar keine echte Buche, sondern näher mit der Birke verwandt. Ihr Holz ist das härteste aller heimischen Bäume und wird deshalb „Eisenholz" genannt. Sie behält ihr braunes, welkes Laub oft bis weit in den Winter am Baum – das nennt man „Wintersteher". Früher wurden Felder und Weiden mit dicht gepflanzten Hainbuchen eingezäunt – solche Anpflanzungen hießen „Hag", daher der Name. Sie war 1996 „Baum des Jahres".